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Interview mit Constantin Salathé

Zusammenfassung:

  • Der Autor wurde von Science-Fiction und seinen persönlichen Erfahrungen inspiriert und beginnt Geschichten mit einem groben Setting.
  • Er überwinden Schreibblockaden durch Pausen und wartet auf Eingebungen, um das Schreiben fortzusetzen.
  • Holmgren, der Hauptprotagonist seiner aktuellen Reihe, spiegelt viele persönliche Erfahrungen des Autors wider.
  • Der Autor hat kein festes Schreibritual, arbeitet jedoch oft nachts und hat Einflüsse aus den 90er Jahre Star-Trek-Büchern.
  • Aktuell arbeitet er an einem Agenten-Thriller über Tschernobyl und einem Buch, das Geschichten im Stil von „Outer Limits“ und „Twilight Zone“ umfasst.

Die Kurzfassung kennst du jetzt – nun geht es ins Detail. Ich wünsche dir viel Freude beim Lesen!

Was hat dich ursprünglich dazu inspiriert, mit dem Schreiben zu beginnen? 

Grundsätzlich war ich ein begeisterter Leser, vor allem der Science-Fiction. Schon in meiner Schulzeit wollte ich daher eine eigene Geschichte schreiben. Einige Zusammenarbeiten durch meinen Hauptberuf mit Verlagen haben mich dann endgültig motiviert, anzufangen.

Wie entsteht bei dir eine neue Geschichte – beginnt sie eher mit einer Idee, einer Figur oder einer bestimmten Szene? 

Am Anfang steht bei mir immer ein grobes Setting – Welt, Problem, Protagonisten. Der Weg zur Story und die Detailarbeit ergeben sich meist während dem Schreibfluss. Ich bin ein klassischer „Entdecker“, kein „Plot-Planer“.

Welche Rolle spielen persönliche Erfahrungen in deinen Büchern?

Eine sehr große. Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass meine Protagonisten nicht viele meiner persönlichen Lebenserfahrungen widerspiegeln.

Wie gehst du mit Schreibblockaden oder kreativen Tiefphasen um? 

Schreibblockaden kenne ich im traditionellen Sinne nicht. Pausen haben meist einen bestimmten Grund: Mein Gefühl sagt mir ganz klar „Schreib diese Szene noch nicht, da fehlt noch etwas“. Irgendwann kommt dann eine entscheidende Eingebung und das Schreiben geht wieder los.

Gibt es eine Figur aus deinem Werk, mit der du dich besonders verbunden fühlst – und warum?

Aus meiner aktuellen Reihe ist es definitiv der Hauptprotagonist Holmgren. Wir ähneln uns in den gemachten Erfahrungen sehr. 

Wie sieht dein typischer Schreiballtag aus?

Da ich hauptberuflich nur nachts arbeite, ist das sehr unterschiedlich. Manchmal treibt es mich frühmorgens vor den Rechner, um endlich etwas fertig zu bekommen, manchmal sitze ich nachts davor und lasse mich einfach mal gedanklich treiben. Eine wirkliche Routine gibt es bei mir nicht.

Hast du feste Routinen? – siehe oben.

Welche Autoren oder Werke haben deinen Schreibstil am meisten geprägt? 

Ich habe sehr viele der 90er Jahre Heyne-Star-Trek Bücher gelesen und bin ein großer Fan der Serie Raumpatrouille. Der Einfluss auf meinen Schreibstil ist mit Sicherheit sehr deutlich zu erkennen.

Was war die größte Herausforderung bei deinem bisherigen Projekt? 

Wie bei jedem neuen Autor: Die Sichtbarkeit. Dieses Problem wird meiner Meinung nach immer schwieriger. Einerseits durch die Vielzahl der aufkommenden Bücher und Autoren, andererseits aber auch durch Algorithmen der Verkaufsplattformen.

Welche Botschaft oder welches Gefühl möchtest du deinen Lesern mitgeben? 

Ich versuche stehts, meinen Lesern unterschwellig spannende Informationen mitzugeben. Sei es über Raumfahrt, Physik, Technik oder – und das ist mir besonders wichtig – Geschichte. Oft verpackt in kleine Häppchen, eingewebt in die Handlung.

Woran arbeitest du aktuell – und worauf dürfen sich deine Leser in Zukunft freuen?

Mein nächster Roman wird ein Agenten-Thriller sein, der vor und während der Katastrophe von Chernobyl spielt, mit dezenten Science-Fiction Inhalten. Dieser GAU hat mich schon immer fasziniert, es lag daher nahe eine spannende Geheimdienst-Geschichte über den Unfall zu schreiben.

Aktuell wird der Release eines Buchs vorangetrieben, dass den Stil von „Outer Limits“ oder „Twilight Zone“ einfangen soll. Geschichten, meist mit dystopischem Ausgang, aus anderen Realitäten mit dem Schwerpunkt Mystery.

Vielen Dank für das Interview!

Lieber Constantin,

vielen Dank, dass du dir die Zeit für dieses ausführliche und spannende Interview genommen hast. Es war sehr interessant, mehr über deinen Schreibprozess, deine Inspirationen und die Ideen hinter deinen Science-Fiction-Geschichten zu erfahren. Besonders deine Einblicke in die Verbindung von Raumfahrt, Physik, Geschichte und spannender Unterhaltung haben gezeigt, mit wie viel Leidenschaft du deine Romane entwickelst.

Ich wünsche dir viel Erfolg für deine kommenden Projekte – insbesondere für deinen Agenten-Thriller rund um Tschernobyl und die geplanten Mystery-Geschichten. Ich freue mich schon darauf, mehr von dir zu lesen.

Vielen Dank für das offene Gespräch und alles Gute für deinen weiteren Weg als Autor!

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Zur Homepage von Constantin Salathé

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