Zusammenfassung:
- Die Inspiration zum Schreiben kam durch den Wunsch der Kinder, ein Buch über Dinosaurier und Erdmännchen zu haben.
- Neue Geschichten beginnen bei der Autorin oft mit einem Szenario oder Problem.
- Persönliche Erfahrungen fließen in die Bücher ein, auch wenn sie nicht immer offensichtlich sind.
- Schreibblockaden löst sie durch Pausen und Aktivitäten wie Wandern oder Zocken.
- Aktuell arbeitet sie am vierten Teil von RAUMKREUZER HORUS, der spannende Elemente wie ein gestrandetes Generationsschiff enthält.
Die Kurzfassung kennst du jetzt – nun geht es ins Detail. Ich wünsche dir viel Freude beim Lesen!
Was hat dich ursprünglich dazu inspiriert, mit dem Schreiben zu beginnen?
Meine ersten Schreibversuche habe ich gemacht, weil meine Kinder sich ein Buch gewünscht haben, bei dem Dinosaurier auf Erdmännchen treffen. Ich habe nichts gefunden und das Buch dann selbst geschrieben.
Wie entsteht bei dir eine neue Geschichte – beginnt sie eher mit einer Idee, einer Figur oder einer bestimmten Szene?
Mit einem Szenario. Einem Problem. Ich beschäftige mich in meinen Büchern häufig damit, wie Menschen in Extremsituationen reagieren würden.
Welche Rolle spielen persönliche Erfahrungen in deinen Büchern?
Ich denke in jedem Buch ist immer ganz viel persönliches drin. Manchmal nicht offensichtlich (ich war bekanntlich noch nie auf anderen Planeten) aber sicher immer unterschwellig. Menschen die ich gekannt habe spiegeln sich in meinen Protagonisten wieder.
Wie gehst du mit Schreibblockaden oder kreativen Tiefphasen um?
Da Schreiben nicht mein Hauptberuf ist, eher locker. Ich habe als Selfpublisher keine Deadline und kann mir Zeit nehmen. Das macht auch den Charme aus. Wenn ich bei bestimmten Szenen oder Kapiteln hänge, lasse ich den Text ruhen, gehe wandern oder zocke Abenteuerspiele auf meiner X-Box. Dann kommen die Ideen wie von selbst.
Gibt es eine Figur aus deinem Werk, mit der du dich besonders verbunden fühlst – und warum?
Ja. Das ist eindeutig Betty aus meiner Serie RAUMKREUZER HORUS.
Sie ist laut, ungezügelt und lebensfroh. Ich wäre gerne so mutig und frech.
Wie sieht dein typischer Schreiballtag aus? Hast du feste Routinen?
Ja. Ich habe einen Schreibsessel, ich muss zum Fenster hinaus schauen und ich brauche ein Spaßgetränk.
Außerdem Ruhe. Selbst Musik finde ich störend .
Schreiben ist für mich Entspannung.
Welche Autoren oder Werke haben deinen Schreibstil am meisten geprägt?
Joshua Tree und Brandon Q.Morris.
Ich lese eigentlich alles von den beiden.
Was war die größte Herausforderung bei deinem bisherigen Projekt?
Die größte Herausforderung ist immer die Recherche, da ich versuche wissenschaftlich korrekt zu sein.
Und wenn es in meinem Büchern um Quantentheorie oder Genetik geht, dann muss ich ganz schön viel lesen.
Welche Botschaft oder welches Gefühl möchtest du deinen Lesern mitgeben?
Egal wie schwierig eine Sache ist, es lohnt sich dranzubleiben.
Woran arbeitest du aktuell – und worauf dürfen sich deine Leser in Zukunft freuen?
Zur Zeit schreibe ich den vierten Teil von RAUMKREUZER HORUS. Es wird wieder spannend und gruselig. Mit dabei: ein gestrandetes Generationsschiff und außerirdische NanoAssembler. Wie das zusammenpasst wird noch nicht verraten.
Vielen Dank für das Interview!
Liebe A. T. Wolter,
vielen Dank, dass du dir die Zeit für dieses spannende und persönliche Interview genommen hast. Besonders schön fand ich zu erfahren, dass deine ersten Schreibversuche aus einem ganz besonderen Wunsch deiner Kinder entstanden sind: einer Geschichte, in der Dinosaurier auf Erdmännchen treffen. Manchmal beginnt ein neuer Weg eben mit einer Idee, für die es das passende Buch noch gar nicht gibt.
Sehr interessant waren auch deine Einblicke in die Entstehung deiner Science-Fiction-Geschichten und die intensive Recherche, die dahintersteckt. Ob Quantentheorie, Genetik oder fremde Planeten – dein Anspruch, trotz aller Fiktion wissenschaftlich möglichst korrekt zu bleiben, zeigt, wie viel Arbeit und Leidenschaft in deinen Büchern steckt.
Ich wünsche dir weiterhin viele kreative Stunden in deinem Schreibsessel, genügend „Spaßgetränke“ und natürlich jede Menge gute Ideen beim Wandern oder auch einmal beim Zocken. Für den vierten Teil von RAUMKREUZER HORUSwünsche ich dir viel Erfolg – ein gestrandetes Generationsschiff und außerirdische NanoAssembler machen auf jeden Fall neugierig!
Vielen Dank für das offene Gespräch und die spannenden Einblicke in deine Welt als Autorin. Alles Gute für deinen weiteren Weg und noch viele aufregende Reisen mit dem RAUMKREUZER HORUS!
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