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Werkstattbericht Raunegger Benjamin

Wie schreibe ich Bücher!

Schreiben eines Buches

Bei mir entstehen bereits durch visuelle Reize Geschichten. Bei einem Korsika Urlaub sah ich an einem Haus eine Jahreszahl und schon fing ich an, in meinem Kopf einen ganzen Roman drum herumzuentwickeln. Ein anderes Mal schoss mir das Bild im Kopf von einem Mann mit Sommerkleidung, der im Schneetreiben aufwachte und nicht wusste, wer er war. Und schon entstand wieder ein ganzer Roman daraus, welcher der zweite Teil einer Trilogie werden soll. Diese beiden Ideen, so wie sieben weitere, müssen noch niedergeschrieben werden.

Im Gegensatz zu vielleicht anderen Autoren, muss bei mir der ganze Roman schon grundlegend im Kopf fertig sein. Für den Roman, „Die Zeitmaschine“ aus der Reihe “Die Peter Wheller Serie” hatte ich den Gedanken im Sinn, dass es einerseits um Zeitreisen gehen soll, anderseits auch mit einem Krimi verbunden sein sollte, weil ich Zeitreisegeschichten und Krimis liebe.

Wie entwickelt sich die Geschichte dann in meinem Kopf? Am Beginn entwickle ich die Hauptfigur, gleichzeitig aber folgen die ersten Ideen zur Story. Um die Geschichte voranzubringen, werden dann die Mitprotagonisten erarbeitet. Dabei werden schon grundlegende Charaktermerkmale festgelegt. Immer wenn ich dann nicht einschlafen kann, was bei mir oft vorkommt, wird der Romaninhalt weiter vorangetrieben. Ist der Roman als Grundgerüst im Kopf fertig, dann setze ich mich zu meinem PC und beginne zu schreiben.

Bei der Niederschrift beginnt dann auch die Recherche. Diese Tätigkeit geht in verschiedene Richtungen. Einerseits versuche ich zu recherchieren, ob meine Idee eine wissenschaftliche, geschichtliche oder technische Grundlage hat, auf die ich sie aufbauen kann. Das ist nicht immer der Fall, dann fällt der Teil der Geschichte wirklich in den Bereich Science-Fiction. Es kommt aber auch vor, dass gewisse Sachen fundiert sind und der Wahrheit entsprechen. Andererseits müssen auch die Orte des Geschehens recherchiert werden.

Nehmen wir wieder als Beispiel meinen Roman „Die Zeitmaschine“ her. Dieser spielt Großteiles in Boston, Massachusetts, aber auch in Paris und kurz einmal in einer Stadt in der Nähe von New York. Da ich diese Städte für die Recherche nicht selbst besuchen konnte, musste ich das über das Internet machen. Das bedeutet nicht nur Karten oder Satellitenbilder zu studieren, sondern sich auch mit der Geschichte der Städte oder Plätze, Gebäude und Wohnorte der genannten Städte auseinanderzusetzen. Dadurch, dass ich meine Geschichten bereits im Kopf ausgearbeitet habe, kann ich gezielt recherchieren.

Es gibt auch Teile in einer Story, die man nur Schreiben kann, wenn Erfahrung vorhanden ist. Bestimmt muss oder sollte man als Autor selbst viel lesen und seine Umgebung gut beobachten. Mit Lesen meine ich nicht nur andere Romane, sondern auch viel Nützliches, egal ob Sachbuch oder Wissenschaftliches, und egal ob in Buchform oder im Internet. Die Umgebung zu beobachten, schließt wiederum ein, die Natur zu beobachten, aber auch den Menschen. Sitze ich im Caféhaus, beobachte ich die Menschen um mich herum, ganz gleich ob die Sitzenden oder Vorbeigehenden. Man lernt dabei sehr viel über Charakterzüge.

Ja, so entstehen bei mir Romane und spannende Geschichten.

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