Packender Science-Fiction-Thriller über Hoffnung, Verzweiflung und das Unbekannte
Was würdest du tun, wenn man dir kurz vor deiner Hinrichtung eine zweite Chance anbietet – im Austausch gegen dein Leben?
Mit Transport – Wer wird leben? Wer wird sterben? liefert Phillip P. Peterson einen Science-Fiction-Thriller, der genau diese Frage stellt. Und sie fühlt sich beim Lesen unangenehm real an.
Meine Bewertung: 8 von 10 Punkten.
Worum geht es in Transport?
Vor der Küste Kaliforniens wird ein außerirdisches Artefakt geborgen – ein Teleporter, der Menschen in andere Sternensysteme transportieren kann.
Ein wissenschaftlicher Durchbruch?
Oder ein Todesurteil?
Der zum Tode verurteilte Russell Harris erhält gemeinsam mit neun weiteren Häftlingen die Chance auf Begnadigung – wenn sie sich als Versuchspersonen zur Verfügung stellen. Doch was als Hoffnung beginnt, wird schnell zum Albtraum. Der erste Freiwillige stirbt auf grausame Weise.
Spätestens da wird klar:
Dieses Projekt ist kein Experiment. Es ist ein Himmelfahrtskommando.
Der einzige Ausweg scheint darin zu bestehen, das Geheimnis des Artefakts zu entschlüsseln. Doch von seinen Erbauern fehlt jede Spur – und die Zeit läuft.
Warum mich dieser Sci-Fi-Thriller überzeugt hat
Phillip P. Peterson versteht es, Spannung aufzubauen, ohne sich in technischen Details zu verlieren. Die wissenschaftliche Grundlage wirkt plausibel, bleibt aber zugänglich. Statt überladener Fachbegriffe stehen hier die Menschen im Mittelpunkt.
Besonders stark fand ich:
- die moralische Ausgangssituation
- die psychologische Dynamik unter den Häftlingen
- das stetig wachsende Bedrohungsgefühl
- das Tempo der Handlung
Die Geschichte entwickelt einen Sog, weil man wissen will:
Wer wird überleben? Und was steckt wirklich hinter diesem Artefakt?
Sci-Fi mit Fokus auf Überleben statt Technik
Was mir positiv aufgefallen ist: Der Autor verzettelt sich nicht in ausschweifenden Nebenschauplätzen. Der Fokus liegt klar auf dem Experiment, dem Überlebenskampf und dem Mysterium des Artefakts. Das sorgt für ein straffes Erzähltempo und eine konstant hohe Spannung.
Man merkt, dass hier eine größere Geschichte angelegt ist – und tatsächlich gibt es inzwischen acht Fortsetzungsromane zu dieser Reihe.
Dieser Blogartikel behandelt jedoch ausschließlich den ersten Band, der bereits für sich genommen intensiv und abgeschlossen genug wirkt, um zu überzeugen.
Kleine Schwächen?
Gelegentlich hätte ich mir noch etwas mehr emotionale Tiefe in einzelnen Figurenmomenten gewünscht. Das Konzept ist stark, das Tempo hoch – manchmal bleibt wenig Raum zum Innehalten. Dennoch schmälert das die Gesamtwirkung kaum.
Fazit: Spannende Science-Fiction mit klarer Prämisse
Transport – Wer wird leben? Wer wird sterben? ist ein packender Sci-Fi-Thriller über Hoffnung, Manipulation und das Unbekannte. Das moralische Dilemma, kombiniert mit außerirdischer Technologie und menschlicher Verzweiflung, funktioniert hervorragend. Spannend, fokussiert und mit starkem Grundkonzept.
Von mir gibt es 8 von 10 Punkten – klare Empfehlung für Fans von intelligenter Science-Fiction mit Thrillerelementen.
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