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Interview mit Janine Klugert

Zusammenfassung:

  • Die Inspiration für Janine Klugerts Schreiben kommt von ihrer Tochter, die eine zentrale Rolle in ihrem kreativen Prozess spielt.
  • Neue Geschichten entstehen hauptsächlich aus Figuren und Diskussionen mit ihrer Tochter, die oft neue Ideen liefert.
  • Persönliche Erfahrungen fließen stark in ihre Bücher ein, insbesondere in die Figur Liranis, die viele ihrer eigenen Fragen widerspiegelt.
  • Janine hat feste Schreibroutinen, arbeitet in Batch-Sessions und verbringt kreative Zeit mit ihrer Tochter.
  • Aktuell hat sie das Buch Liranis veröffentlicht und plant weitere Bände sowie digitale Guides über KDP und KI-Kinderbücher.

Die Kurzfassung kennst du jetzt – nun geht es ins Detail. Ich wünsche dir viel Freude beim Lesen!

Was hat dich ursprünglich dazu inspiriert, mit dem Schreiben zu beginnen?

Meine größte Inspiration ist und bleibt meine Tochter. Sie ist der Grund, warum ich überhaupt angefangen habe – und sie ist bis heute meine ehrlichste Kritikerin. Wir arbeiten gemeinsam an neuen Büchern, sie äußert ihre Meinung oft sehr direkt und genau das macht unsere Zusammenarbeit so wertvoll und echt. Dazu kam die Entdeckung, dass KI es möglich macht, Geschichten zu erschaffen, auch wenn man nicht zeichnen kann. Diese Kombination hat eine Tür geöffnet, die ich nie wieder schließen möchte.

Wie entsteht bei dir eine neue Geschichte – beginnt sie eher mit einer Idee, einer Figur oder einer bestimmten Szene?

Immer mit einer Figur. Bei Liranis wusste ich zuerst, wer sie ist – erst danach hat sich die Welt um sie herum aufgebaut. Bei meinen Kinderbüchern ist es ähnlich: erst das Tier, dann die Welt. Manchmal entsteht eine Idee auch einfach im Gespräch mit meiner Tochter – Kinder haben eine Art, Dinge zu sehen, die einen immer wieder überrascht.

Welche Rolle spielen persönliche Erfahrungen in deinen Büchern?

Eine größere als ich anfangs dachte. Liranis trägt viele meiner eigenen Fragen in sich – über Vertrauen, über den Mut, den eigenen Weg zu gehen, auch wenn man nicht alle Antworten kennt. Und natürlich fließt die Beziehung zu meiner Tochter – dieses gemeinsame Schaffen, dieses gegenseitige Vertrauen – in allem mit, was ich schreibe.

Wie gehst du mit Schreibblockaden oder kreativen Tiefphasen um?

Ich gehe buchstäblich raus. Spazieren, Natur, Bewegung – das löst bei mir mehr als jeder Schreibtipp. Und manchmal reicht ein einziger Satz meiner Tochter, der alles wieder in Bewegung bringt. Sie hat ein Gespür dafür, wann eine Geschichte stimmt – und wann nicht.

Gibt es eine Figur aus deinem Werk, mit der du dich besonders verbunden fühlst – und warum?

Liranis selbst. Sie zweifelt, sie fragt sich ob sie genug ist, sie macht trotzdem weiter. Das kenne ich gut. Sie ist nicht die klassische Heldin, die alles im Griff hat – und genau das macht sie für mich so ehrlich und nah.

Wie sieht dein typischer Schreiballtag aus? Hast du feste Routinen?

Ich arbeite viel mit Batch-Sessions – lieber einen konzentrierten Block als jeden Tag ein bisschen. Sonntags ist mein kreativster Tag. Und manchmal sitze ich abends mit meiner Tochter zusammen, sie liest, ich schreibe – das sind die schönsten Momente.

Welche Autoren oder Werke haben deinen Schreibstil am meisten geprägt?

Im Fantasy-Bereich haben mich Werke geprägt, die Magie und Emotionen gleichwertig behandeln – wo nicht das Spektakuläre im Vordergrund steht, sondern die innere Reise der Figur. Ich möchte meinen eigenen Weg finden, statt Vergleiche zu ziehen.

Was war die größte Herausforderung bei deinem bisherigen Projekt?

Bei Liranis war es, den Roman fertigzustellen und zu veröffentlichen, obwohl noch niemand darauf gewartet hat. Ein Debüt in die Welt zu schicken, ohne Publikum, ohne Verlag, ohne Netz darunter – das erfordert Vertrauen. Das Vertrauen meiner Tochter hat mir dabei sehr geholfen.

Welche Botschaft oder welches Gefühl möchtest du deinen Lesern mitgeben?

Dass man nicht alle Antworten braucht, um loszugehen. Weder im echten Leben noch in einer Geschichte. Und dass die schönsten Dinge manchmal im Kleinen entstehen – in einem gemeinsamen Abend, einem ehrlichen Gespräch, einer Idee, die man zunächst für sich behält.

Woran arbeitest du aktuell – und worauf dürfen sich deine Leser in Zukunft freuen?

Liranis ist gerade frisch erschienen – als eBook und Taschenbuch auf Amazon. Parallel wächst mein Instagram-Account @janinebuchwelt, wo ich zeige, wie ich Bücher mit KI erstelle und veröffentliche – oft mit dem kritischen Blick meiner Tochter im Rücken. Als nächstes plane ich weitere Bände der Liranis-Reihe und digitale Guides rund um KDP und KI-Kinderbücher.

Das Buch Liranis auf Amazon

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