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Interview mit dem Autor Thomas J. E. Adam

Zusammenfassung:

  • Thomas J. E. Adam liebt Geschichten und begann mit dem Schreiben nach einer Inspiration aus einer schlaflosen Nacht.
  • Neue Geschichten entstehen aus sich wiederholenden Szenen, die langsam eine Idee und lebendige Figuren formen.
  • Persönliche Erfahrungen fließen in die Charaktere und deren Handlungen ein, beeinflusst durch Kultur und Medien.
  • Sein typischer Schreiballtag beinhaltet mindestens drei Stunden täglich, mit Überarbeitung des Textes vom Vortag.
  • Die Vermarktung seines Buches „Licht der Welten“ stellt eine große Herausforderung dar, da viele Versuche erfolglos blieben.

Die Kurzfassung kennst du jetzt – nun geht es ins Detail. Ich wünsche dir viel Freude beim Lesen!

Was hat dich ursprünglich dazu inspiriert, mit dem Schreiben zu beginnen?

Solange ich denken kann, liebe ich Geschichten. Egal ob Kurzgeschichte oder Roman. Die Handlung zum Buch „Licht der Welten“ jagte mir in einer schlaflosen Nacht durch den Kopf. Am nächsten Morgen war mir vollkommen klar: Das muss ich niederschreiben.

Wie entsteht bei dir eine neue Geschichte – beginnt sie eher mit einer Idee, einer Figur oder einer bestimmten Szene?

Es beginnt mit einer Szene die immer wieder vor meinem geistigen Auge abläuft, bis sie sich langsam manifestiert. Szene reiht sich an Szene. Es entsteht eine Idee in deren Verlauf die Figuren langsam zum Leben erweckt werden.

Welche Rolle spielen persönliche Erfahrungen in deinen Büchern?

Jede Wahrnehmung beeinflusst auf irgendeine Weise die Figuren und deren Handlungen. Kulturelle, fremde, indirekte, mediale und Eigenerfahrungen fließen in die Geschichten ein. Ein Kosmos, dessen Schichten und Übergänge wie Prismen wirken, in denen ständig unerwartet Neues entsteht.

Wie gehst du mit Schreibblockaden oder kreativen Tiefphasen um?

Echte Schreibblockaden sind mir fremd. Ebenso kreative Tiefphasen. Es gibt keinen Mangel an Ideen. Das Gegenteil ist der Fall.

Gibt es eine Figur aus deinem Werk, mit der du dich besonders verbunden fühlst – und warum?

In „Licht der Welten“ ist es der Professor. Er hat Charakter, eine im Dunkel liegende Lebensgeschichte und er verspürt eine tiefe Verbundenheit mit seiner Umwelt und dem Universum.

Wie sieht dein typischer Schreiballtag aus? Hast du feste Routinen?

Ich habe mir eine Schreibroutine angeeignet. Mein Schreibpensum beträgt täglich mindestens drei Stunden. Sonntage und Feiertage bilden keine Ausnahme. Jeden Tag überarbeite ich zunächst den Text des Vortages, bevor die Geschichte weitergeführt wird.

Welche Autoren oder Werke haben deinen Schreibstil am meisten geprägt?

Andreas Eschbach. Er ist ein großartiger Schriftsteller. Herr aller Dinge, Solarstation, Eines Menschen Flügel, um nur einige zu nennen. Natürlich dürfen H. G. Wells, Jules Verne und Asimov nicht fehlen. Wer kennt sie nicht: Die Zeitmaschine, Krieg der Welten, 20.000 Meilen unter dem Meer, Ich der Roboter.

Was war die größte Herausforderung bei deinem bisherigen Projekt?

Die Vermarktung meines Buches „Licht der Welten“. Viele Vermarktungsversuche versandeten im Nirgendwo. Manche Geschichten sind dazu verdammt, ihr Dasein in der Dunkelheit zu fristen. Ob sie jemals leuchten, bleibt ungewiss. Es ist wie mit den Sternen am Himmel. Manche sind bereits erloschen. Sie leben einzig durch ihr Licht und beginnen erst zu strahlen, wenn ein Mensch nach oben blickt.

Welche Botschaft oder welches Gefühl möchtest du deinen Lesern mitgeben?

Die Worte von Gottfried Wilhelm Leibniz treffen es am besten: In der Unendlichkeit des Universums, in der Galaxien kollidieren und neue Sonnensysteme entstehen, im gleichen Atemzug Leben genommen und Leben geschenkt wird, kann ein Mensch wie der Flügelschlag eines Schmetterlings im vorbestimmten Chaos der Zeit den Lauf der Geschichte verändern.

Woran arbeitest du aktuell – und worauf dürfen sich deine Leser in Zukunft freuen?

Die Geschichte „Licht der Welten“ wird weitererzählt. Der Professor hat noch eine Aufgabe zu erledigen, er muss die Menschheit retten. Und die Frage nach dem ersten allmächtigen Wesen muss noch ergründet werden.


Lieber Thomas,

vielen Dank, dass du dir die Zeit für dieses spannende und persönliche Interview genommen hast. Besonders interessant waren deine Einblicke in die Entstehung von „Licht der Welten“, deinen kreativen Schreibprozess und deine Faszination für das Universum und seine Geheimnisse.

Ich wünsche dir weiterhin viele inspirierende Ideen, Freude am Schreiben und viel Erfolg mit der Fortsetzung deiner Geschichte.

Vielen Dank für das offene Gespräch und alles Gute für deinen weiteren Weg als Autor!

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Hier geht es zum Instagram Account von Thomas J. E. Adam

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